Google Adsense: Anzeigen-Kategorien verbessert

Anfang Februar hat Google Adsense ein neues Feature-Update erhalten, was das Zulassen oder Blockieren von Anzeigen auf der eigenen Website betrifft. Bisher war die Zahl der Kategorien in Adsense, die über den Reiter „Anzeigen zulassen oder blockieren“ aufgerufen werden können, auf 250 Kategorien begrenzt. Die Funktion zum Zulassen und Blockieren von Anzeigen wurde seit 2010 in verschiedenen Ländern eingeführt, um den Publishern die Möglichkeit zu geben, bestimmte Konkurrenz-Angebote bei den Anzeigen auszuschließen.

Google hat nun, wie es selbst auch noch einmal im Blog darstellt, bei dieser Funktion nachgebessert und die Zahl der Anzeigen-Kategorien auf insgesamt 470 erhöht. Damit ist die Auswahl von Kategorien, für das Zulassen oder Blockieren von Anzeigen, deutlich höher. Für die Nutzer von Google Adsense bedeutet dies hingegen, mehr Präzision bei der Auswahl und dem Zulassen von Anzeigen für die eigene Website. So kann ein sogenanntes „überblockieren“ der zur Verfügung stehenden Anzeigen vermieden werden. Insgesamt können weiterhin 200 Anzeigen-Kategorien in Google Adsense über den Reiter „Anzeigen zulassen oder blockieren“ individuell gesperrt werden.

Google mahnt zur Vorsicht beim Zulassen oder Blockieren von Anzeigen in Adsense

Die Begrenzung gilt nur für diese Kategorien, die in dem Reiter aufgezeigt werden. Spezielle Kategorien, wie Sensible Anzeigen, bleiben von der Änderung unberührt. Die Erhöhung der Anzahl von Kategorien für Anzeigen hat zum Teil etwas mit dem Feedback der Adsense Publisher zu tun. Es geht dabei auch um eine breitere Aufstellung und Anpassung bei den möglichen Slots für die Anzeigen-Schalter. Während Website-Betreiber und andere Publisher aus den Kategorien auswählen können, wird die Werbung der Anzeigen-Schalter in diesen Kategorien eingestuft werden. Google mahnt bei der verbesserten Funktion zu einem vorsichtigen Umgang.

Tatsächlich können zu viele gesperrte Kategorien auch einen negativen Effekt auf die Einnahmen des Publishers haben. Gerade beim Blockieren von generellen Kategorien sollte man vorsichtig sein. Manchmal kann man damit auch Bieter und Anzeigen-Schaltungen in anderen Kategorien ausgeschlossen haben. Google empfiehlt daher eine speziellere und genauere Blockierung von Kategorien, die nicht auf der eigenen Website erscheinen sollen. Google hat mit dem Update, nach eigenen Angaben, auch die Support-Sprachen in Chinesisch (Einfach), Niederländisch, Polnisch, Russisch und Türkisch erweitert und in allen Ländern, in denen Adsense zur Verfügung steht, zugänglich gemacht.

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