Das soziale Netzwerk Twitter verbindet Menschen. Doch manche User können auf Twitter ganz schön nervig sein. Dabei will man eigentlich nur in Ruhe seine 140 Zeichen absetzen und die eigenen Freunde und Follower über Neuigkeiten informieren. Wer einem jedoch zu sehr auf die Nerven geht, der wird meistens einfach blockiert. Manchmal kann man sich aber auch anderer Lösungen bedienen. Ein kleiner Überblick.

Wer einem gewaltig auf die Nerven geht, der wird blockiert. Das ist eine Möglichkeit sich nerviger User auf Twitter endgültig und schnell zu entledigen. Die Blockierung nimmt man auf der Profilseite des Users vor. In der rechten oberen Ecke, neben dem Folgen Button, findet sich ein Zahnrad. Dort klickt man einmal drauf und es öffnet sich ein Auswahlmenü. Dort kann man dann den Unterpunkt blockieren auswählen. Klickt man drauf, wird man noch einmal gefragt, ob man sich sicher ist den User zu blockieren.

Twitter-User zum Entfolgen zwingen

Nicht immer ist das Blockieren eines Users jedoch die angemessenste Lösung. Denn der Blockierte weiß, dass er blockiert wurde. Das ermuntert nervige Leute – man nennt diese in der Netzwelt auch gerne Trolle – immer wieder dazu andere Accounts zu eröffnen oder mit anderen Mitteln weiter zu nerven. Es gibt aber auch die einfache Ausgangslage, dass man nicht möchte, das ein bestimmter User einem folgt. Man möchte ihn nicht blockiert, nur das Folgen ist einem unangenehm.

Für solche Fälle gibt es eine Funktion, die im „alten“ Twitter noch vorhanden war, heute aber über einen einfachen Trick ausgeführt werden kann. Man geht auf das User-Profil des Users, den man nicht mehr als Follower aufgeführt haben möchte und klickt auf blockieren. Dann hebt man die Blockierung wieder auf. Der Effekt ist: Der User folgt einem nicht mehr und kann meistens sogar für eine gewisse Zeit auch nicht mehr einem folgen. Der Vorteil ist: Diese Aktion geschieht geräuschlos. Der betroffene User merkt von dem Zwang zum Entfolgen erstmal gar nichts.

Twitter-User stumm schalten

Eine andere Methode ist das Stumm schalten eines Users. Dies eignet sich für Fälle in denen man nicht möchte, dass der User weiß, das man ihn und seine Tweets gar nicht mehr verfolgt. Das Menü für stumm schalten befindet sich ebenfalls im Zahnrad. Einmal aktiviert, sieht man keine Tweets des Users mehr in der eigenen Timeline. Diese Funktion eignet sich z.B. für Freunde, die man nicht kränken möchte. Denn ein Entfolgen in der Netzwelt kann auch Auswirkungen auf das soziale echte Umfeld haben.

Angesichts der vielen stumm geschalteten und blockierten User kann man schnell den Überblick verlieren. Muss man aber nicht. In den Einstellungen, die man über den Link https://twitter.com/settings/account erreicht, gibt es im linken Menübereich zwei Positionen, wo man nachschauen kann, welche User man blockiert hat und welche man stumm geschaltet hat. Dort kann man die Dinge auch schnell wieder ändern, wenn man sich eine andere Meinung über das Blockieren und stumm schalten gebildet hat.

Im Übrigen kann man sich auch bestimmten Tools bedienen, die diese Funktionen automatisch erledigen und anbieten. Mein eigener Favorit wird hier nicht genannt. Es gibt aber verschiedene und gute Dienste, die auch zeigen, welche User einem auf Twitter beispielsweise nicht mehr folgen. Das ist praktisch, wenn man den Überblick nicht verlieren möchte.

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