Israel: Siedlungsbau hat schon angefangen
Geschrieben am 19. November 2009 von Redaktion.
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Nicht mal 24 Stunden nach dem die Entscheidung gefällt wurde 900 neue Siedlungen in Ost-Jerusalem zu bauen, haben israelische Soldaten heute mehrere palästinensische Familien aus ihren Häusern gezerrt und mit Bulldozern den Start für die Abrisse der Gebäude gegeben.
In Gilo, dass in Ost-Jerusalem gelegen ist, wurden palästinensische Familien auf die Straßen geworfen. Im Anschluss begannen israelische Kräfte mit dem Abriss der Häuser und somit auch mit dem Bau von 900 neuen Siedlungen in Ost-Jerusalem.
Die internationale Kritik, egal aus welcher Seite, interessiert Israel nicht. Das Regime besteht auf den Siedlungsbau und gibt als Begründung an, dass die palästinensischen Gebäude illegal errichtet worden seien. Es lägen keine Genehmigungen vor und deshalb sei der Abriss auch völlig richtig und Rechtens.
Das ganze Problem ist aber, dass Israel in ganz Jerusalem seine Bestrebungen fortführt, die Stadt zu judaisieren. Das palästinensische Leben in Jerusalem wird ausgelöscht. Zahlreiche Gebäude die einst auf das Leben der Araber in der Stadt hinwiesen sind schon zerstört und platt gemacht worden. Sie wurden allesamt mit Haarsträubenden Begründungen und illegaler Weise abgerissen. Zudem ist es für Palästinenser – selbst in den eigenen Autonomiegebieten – so gut wie unmöglich eine Erlaubnis für den Bau von Wohnungen zu erhalten. Selbst wenn diese Gebaut werden könnten, bleibt weiterhin die Gefahr, dass eines Tages der jüdische Staat wieder alles Platt macht. Egal ob durch einen Krieg oder irgendwelche Rechtsprechungen.
Es gibt eine staatliche Willkür die nichts anderes als Terrorismus an den Palästinensern darstellt.
Die Regierung Netanyahu besteht auf die Siedlungen und torpediert damit sämtliche Bemühungen um einen Frieden in der Region. Sie ist der eigentliche Aggressor wird aber in der Sache voll und ganz von allen möglichen Weltmächten unterstützt. Es gibt zwar hier und da Kritik, auch von Seiten der USA, aber man lässt die Palästinenser absichtlich im Stich. Erst kürzlich ließ Hillary Clinton den nun scheidenden Präsidenten Abbas alt aussehen, und blamierte ihn vor der Weltöffentlichkeit.
Zu allem Überfluss kommt die sich ankündigende Gewalt immer näher. Diese Siedlungen werden nicht die Sicherheit Israels stärken. Eine neue Intifada bei der viel Blut vergossen werden wird, scheint bald unausweichlich. Dann darf sich aber Israel auch nicht beschweren. Ein souveräner Staat hätte besser und einfacher für friedliche Verhältnisse sorgen können. So ist es Israel selbst, dass die Lunte der Gewalt anzündet.






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